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CONFLUENŢE LITERARE

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ISSN 2359-7593
ISSN-L 2359-7593
BUCUREŞTI, ROMÂNIA


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Erinnern Sie sich an Julia May?

 
 
 
 
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POEZII de Mariana Zavati Gardner  

traduse in limba germana de Ute Schlichting si Cezarina Fischer  

 

Erinnern Sie sich an Julia May?  

 

Am Strand von Southwold  

Stille ölige Hitze  

Glasur auf dem Meeresspiegel  

Bei Southwold, dem östlichsten Punkt von England  

 

Stapel von Liegenstühlen  

unterbrechen den glühenden Strand  

welcher in den Farben des Meeres gewellt  

 

Rosa Stickerei zeichnet Muster  

Die herunterstürzenden Möwen schneiden die Luft  

überqueren die Strahlen der Sonne  

 

Auf der Mole, eine tickende Uhr geformt wie eine Badewanne  

schlägt eine ganze Stunde und eine halbe  

Ihre Räder drehen sich vom angetriebenen Wasser des Meeres  

 

Es ist keine Muße für bekleidete Mütter  

in den Farben Azurblau und des reifenden Obstes  

Die Ungezogenen satt vom eisgekühlten Mineralwasser  

 

Erschöpft auf offenen Liegenstühlen  

Männer, Frauen und Kinder widmen sich der Ruhe  

Die Kuppel des Himmels färbt sich wie ein Krebs  

 

Die sich bewegenden Schirme und die verdeckten Wellen  

alles ist wie vorher entlang des Kais  

Amateurangler erforschen den Horizont  

 

Im Labyrinth von Männer, Frauen und Kindern  

auf Liegestühlen mit tierischen Mustern  

Der Himmel bleicht das Alabasterblau  

 

Alle ruhen sich, machen Einkäufe  

von Eimern, Schaufeln und fish and chips  

Oder sie schützen sich vor den kreisenden Möwen  

 

 

Sommer Besuch  

Ihr Sommerbesuch ging in die Berge  

Die Wüste hustete Staub  

Die Sonne biss und brach das Licht  

Die Mitte des Tages bereitet sich vor auf das Ende  

Auf dem Magischen Berg Eidechsen  

Und Kakteen kämpfen um einen Platz  

Eingefangen Grillen sangen  

Die Sonne brannte wie ein Ofen  

Plätze mit Steinen … Plätze mit Sand  

Sand und Stein und kein Wasser  

Ausstellungen mit Türkisfarbe waren im Blick  

Bilder aus Sand von den Legenden  

Der Menschen, die gewesen und vergangen sind  

Und dort ihre Gedanken zurückließen  

Einige in Stein, einige unter der Erde  

Rot aus Eisen, Seelen zu sehen  

und zu fühlen was dort in Littel Bighorn war  

 

Spiegel der Träume  

 

Sie war im Blick innerhalb der Wände eines Traums  

Nicht mehr nach der Mode tapeziert  

Glänzende Bände ruhen  

im Leder der Auerochsen gebunden  

in Schränken an den Wänden der Schimäre  

Kavalier sucht durch Papiere  

Trophäen gewonnen bei Maskenbällen  

gekleidet in der Farbe beige, leicht eingenickt  

an seinem aus Eiche geschnitztem Schreibtisch  

Seine Augen badend in alten Bänden  

Aufstand der spartanischen Gegenstände  

Ihre Seele sah ihn, schaukelte wie mondsüchtig  

auf dem bunten Murano-Leuchter  

versteckend in ihrem blauen Gedanken  

kalter Hof der verlorenen Seelen  

Einer nach dem anderen zum Würfeln und Spielen  

Ein Raum in den sie ein und ausgehen  

Im Galopp, steife Menschen wie Marionetten  

blind mit verschwindenden Händen, elektrische Gespenster  

In Schlaf gefallene Clowns in versteckten Welten  

 

Die Flut  

Ein weiterer Tag, eine weitere Nacht  

Flüsse überschwemmend das Ufer  

ein weiterer Spaziergang entlang blauen Sandes  

steife Klumpen aus geflochtenem Holz  

aneinandergereiht in den Schürzen der Blätter  

 

Gewölbt über dem Strand  

eine kleine Düne, eine große Düne  

im Norden erschreckend  

von einer Burg in Ruinen  

Ein weiterer Tag, eine weitere Nacht  

 

Fest gewickelt im eisigen Leinen  

Schwimmsand sammelt sich  

an der Mündung des Flusses  

wo Boote zu Haufen liegen  

- Mama, halte meine Hand  

- Ich würde, wenn ich könnte  

 

Fest gewickelt in alabaster Atem  

Häuser festgebunden drängen sich  

gepeitscht unter tiefem, zerteilenden Wasser  

- Mama, mir ist kalt  

- Ich würde dich einwickeln, wenn ich könnte  

 

Fest eingewickelt in luftige Hände  

soweit die Augen sehen können  

tobende Winde verschlingend  

Verwüstungen geschlagen durch den Wind  

- Mama, meine Kleidung ist nass  

- Ich würde sie wechseln, wenn ich könnte  

 

Fest gewickelt in einem fließenden Schlaf  

Die Schatten sind in Schnüren der Knoten befestigt  

in der Nähe des Wassers, das wild beißt  

Haus aus Backstein  

- Mama, ich bin nass bis zum Hals  

- Ich hätte dich herausgezogen, wenn ich könnte  

 

Fest eingewickelt  

Ein weit aufgerissener Mund des Wassers  

gleitet ein silbernes Spielzeug  

von hier bis dort…. Von Ort zu Ort  

 

Ahornbäume in der Macchia  

feiern am trüben Ufer  

Versteckte Muscheln  

auf blauem Sand  

Rechtecke aus gequältem Holz  

waren Stütze und Ziel  

der aufgeplusterte Ibis  

pickend an der Schürze der Blätter  

Himmel trägt kleine Dünen am Strand  

an dem Tor der Stadt  

Ein anderer Tag vor den Türmen, eine weitere Nacht  

 

Eitelkeit  

 

Ruder oben, Ruder unten  

Königin des Sumpfes  

kann nicht einschlafen  

Sie schwebt munter  

durch das Labyrinth der Kanäle  

 

Ruder oben, Ruder unten  

Königin der Wasser mit der Farbe des Tones  

erforscht die Seele der Häuser mit Ziegeln gedeckt  

Königin der alten Tiere  

rutscht, kreist und fliegt  

über den Plätzen, Palästen und Sümpfen  

 

Die Flut kommt, die Flut geht  

Königin des silbernen Sees  

zeichnet die Säulen und Arkaden  

Gewählte Träume vom Wind genommen  

Königin der Dunkelheit  

entdeckt die Zuflucht unter den Arkaden der Brücke  

 

Dunkelheit  

 

Tropfen des Schweigens  

 

Herabfließend in die Furchen  

Aggressive Fische an dem Ufer  

Formen unter aufgewühltem Wasser  

 

Tropfen des Schweigens  

 

Angehäuft in Weidenkörben  

Unter dem schweigenden Lebensbaum  

Ecken von erschreckenden Gedanken  

 

Tropfen des Schweigens  

 

Stille  

 

Sitzen im Kreis  

hängende Schatten in Ocker  

zwischen verschiedenen Welten  

Atome des Hungers in einer Hirngespinstfalle  

Waren zusammen geschweißt  

unter dem glühenden Himmel  

getaucht in dem unsichtbaren Lachen  

verbrannte Erde, unfruchtbare Büsche und Stöcke  

blinde Asche des genauen Tages  

 

Feuer warf Funken  

Farben sich vermischten  

senkrecht durch Leuchter  

Staub wimmerte in den Augen  

Sand formte sich in dem Mund  

 

Die dort schweben  

durch das Labyrinth des Schweigens  

Stuntmen der Hirngespinste  

Hitze war krank vom Hunger  

Atome bekämpfen die Luft  

 

 

Julia May eingeschlafen  

 

Schwarm von Träumen fliegt über dem Haus  

 

Ihr Haus ohne Fenster  

 

Ihr Haus mit geschlossenen Türen  

 

Ihr Haus an Wegkreuzungen  

in einer begrenzten Zeit  

 

Schwarm von Schweigen fliegt über das Haus  

In der Dunkelheit die Blutegel  

erstürmen die Fussböden  

Gebastelt aus schwebendem Holz  

Eierschale von verdorbenen Eiern  

 

Seine Schritte gerben die Holzbretter  

In dem Zimmer mit Klavier und Sofa  

Geräusche machen Lärm  

Eingefangen von Krallen der Leere  

Eingeschlossen zwischen den Wänden  

 

Nichts zu befürchten  

 

Ein Tag wie der andere  

Im Spiegel  

Das Zimmer mit der Tapete  

Die abgegriffenen Anekdoten  

 

Sehe die Lagune  

Aus dem offenen Fenster  

meiner Fensterbank  

mit dem kleinen Kissen  

 

Kann hören in dem Haus  

von brennenden Worten  

geschlossen in lauter Fragen  

 

Spüre die wachsenden Büsche  

In einem Spiel erfunden beim Surfen  

Über den grauen Feldern  

 

Rieche den Geruch des Schweißes des Schmerzes  

Hebt sich wie ein gebogener Nebel  

Braun werdend in dem Wasser des Meeres  

 

Ich kann probieren was verloren ist  

Aus dem Traum aus den Kissen  

Auf dem Grund der roten Zungen  

 

Eine Form wie die andere  

In einem gelähmten Spiegel  

Von tiefen Stimmen ohne Laut  

 

Ohne Anfang ohne Ende  

 

 

Einbildung  

 

 

Einbildung über die Bärenhetzjagd  

Der Bär hält sich verborgen in dem Busch  

Eine kranke Einbildung  

Über den Bären, von dem Bären der Dunkelheit  

Über einen unsichtbaren gewaltigen Bären  

In den wunderbaren Büschen unter dem Dach der Nacht  

Einbildung über die Bärenhetzjagd  

Einbildung über einen Traum mit dem Fuchs  

Einbildung über den Fuchs der bellt  

Überbringer des bevorstehenden Unglücks  

Einbildung über den Specht  

Der Specht der das Haus vernichtet  

Einbildung die vor der Ewigen Abreise warnt  

Welche Einbildung, welche Einbildung ?  

 

 

 

 

 

Referinţă Bibliografică:
Erinnern Sie sich an Julia May? / Mariana Zavati Gardner : Confluenţe Literare, ISSN 2359-7593, Ediţia nr. 870, Anul III, 19 mai 2013, Bucureşti, România.

Drepturi de Autor: Copyright © 2013 Mariana Zavati Gardner : Toate Drepturile Rezervate.
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